CHANGEPROZESSE

Fusionen, Post Merger Integrationen, echte Umstrukturierungen und Kulturveränderungen könnten mit dem richtigen Vorgehen zügig und erfolgreich gesteuert werden. Meistens scheitern sie jedoch aufgrund eines mechanistischen und linearen Ansatzes. Stattdessen gehen wir u.a. schrittweise vor, überprüfen den Fortschritt und steuern nach.

 

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LERNEN STATT TRAINING

Dies ist ein radikaler Ansatz Neues zu lernen. Statt Konsum von Lernstoff wird auf die maximale Beteiligung der Teilnehmer gesetzt. Sie werden bereits bei der Bestimmung der Lernziele und der Zielkriterien zu Überprüfung der Zielerreichung einbezogen.

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COACHING

Lösungen finden, statt in Problemen denken. Coaching für Führungskräfte, zur Entwicklung der Karriere, Lösung von Konflikten und zur Steigerung der Leistung.

Optional kann eine sehr strukturierte Vorgehensweise gewählt werden mit Kurzprotokollen und einem Selbst- und Fremdbildvergleich ähnlich im 360°-Feedback. Oberstes Gebot, der Coachee wählt das aus, was ihm nützt.

 

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Hat man sich nach dem üblichen, langen Vorlauf für eine Maßnahme entschieden, wird lange damit gewartet den Erfolg zu überprüfen. Warum tut man das nicht von Anfang an und dann kontinuierlich? Das ist natürlich möglich, sogar beim Coaching. Dies erscheint vielen als Tabubruch des Vertrauensklimas zwischen Coach und Coachee.

Das Ziel und die dafür notwendige Veränderung sollte im Fokus stehen und nicht die Planung der Maßnahmen!

Die Herausforderung ist Menschen zu bewegen, sie zu motivieren, sie darin zu unterstützen sich zu ändern und Strategien für ein anderes Verhalten zu erarbeiten. Das können Seminare nur begrenzt.

Verständnis von Veränderungsprozessen

Veränderungs- oder Changeprozesse sind für mich als systemische Zusammenhänge aufgrund ihrer „menschlichen“ Komplexität nicht mechanistisch steuerbar. Es gibt fest definierbare Phasen, Instrumente für Analysen und die Beteiligung von Betroffenen sowie die Evaluation. Ein Grossteil des Prozesses muss jedoch innerhalb gewisser Leit­planken immer wieder nachgesteuert werden. Da kommt es auf geistige und emotionale Flexibilität, Psychologie, Kreativität, Erfahrung und die innere Haltung an.

Meine Leitlinien für den Prozess:

  1. Veränderungen sind nützlich, wenn sie einen Unterschied zum Vorher machen.
  2. Der Unterschied muss passend sein (Kultur, Umwelt, Fähigkeiten).
  3. Neuerungen brauchen das richtige Maß an Aufmerksamkeit, um von den „Umsetzern“ für notwendig und nützlich gehalten zu werden.
  4. Wenn es gut und dauerhaft werden soll, braucht es seine Zeit und die Unterstützung der richtigen Personen.
  5. Betroffene sollten zu Beteiligten gemacht werden. Diese wissen oft am besten, was sie wirklich weiterbringt.
  6. Spaß fördert Lern- und Umsetzungsbereitschaft.
  7. Pragmatismus zählt mehr als Show.